Etappe 2: Waren und Speck

Unsere zweite Etappe unseres Urlaubs führte uns auf den Campingplatz Ecktannen in Waren an der Müritz. Auf der knapp 2.5-stündigen Fahrt in unserem Reisemobil erzählt uns unser Mitfahrer Hape Kerkeling von seinen Erlebnissen auf dem Jakobsweg. Durch das Hörbuch verging die Fahrt wie im Flug und wir erreichten unser Ziel viel zu früh, denn der Hape hatte noch vieeel mehr zu erzählen.
Der Campingplatz war der Größte, den wir bisher becampt hatten. Auf einer Fläche so groß wie 20.000 Fußballfelder und 150 Badmintenfelder standen Zelte und Wohnwagen, gefüllt mit Menschen die entweder a) kein Geld haben sich ein Hotel zu mieten b) zu geizig sind sich ein Hotel zu mieten c) seit Jahren dort wohnen und keine Ahnung haben, dass es eine Welt außerhalb des Campingplatzes gibt oder (unsere Kategorie) d) das pure Abenteuer in der freien Wildnis suchen.
Nachdem wir einen schönen Platz für unser Zelt gefunden hatten wurde es mit geübten Handgriffen, grade rechtzeitig vor einem mächtigen Regenschauer, aufgebaut und mit Isomatten, Decken und Kissen gefüllt. Ach ja…trautes Zelt – Glück allein, oder so ähnlich.
Nachdem sich der Regen etwas gelegt hatte erkundeten wir per pedes das Areal rund um unser Zelt. Die sanitären Anlagen sahen für einen Campingplatz recht gepflegt aus und waren gebührenfrei nutzbar. FLATRATE PINKELN!! :D
Abends zog ich noch ein paar Bahnen durch den erfrischend kühlen Müritzsee bevor den nächste Regen einsetzte der die ganze Nacht auf unser Zelt trommelte.
Der nächste Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück in einem Warener Cafe. Mit allerlei Leckereien in unseren Bäuchen begannen wir das kleine Städtchen (im Schatten der Weltstadt Rostock ;P) zu erkunden. Das nette Stadtzentrum und der Hafen direkt an der Müritz laden zum Schlendern und Eisschlecken ein.
Für den zweiten Teil des Tages hatte ich mir einen kleinen Ausflug in den Müritz Nationalpark überlegt. Nach einer etwa 25-minütigen Fahrt erreichten wir ein seeeehr kleines Dorf, das irgendjemand auf den Namen “Speck” getauft hatte. Auf dem Weg dahin überlegten Jenny und ich krampfhaft wie die Leute wohl reagieren, wenn ein Einwohner sich mit Worten: “Hallo, ich bin aus Speck” vorstellt… haha … lol … *kicher* .. naja, jedenfalls sollte in der Nähe von Speck irgendwo ein Aussichtsturm sein auf den man klettern und von dem man weit gucken kann. Leider konnte man diesen Turm nicht mit dem Auto erreichen – also kehrten die bequemen Großstädter um und fuhren wieder zurück. Nein Quatsch. Wir wanderten natürlich! Und nach etwa 30 Minuten quer durch den Wald stand er vor uns. Der Aussichtsturm. Was für ein Anblick. Atemberaubend. Heroisch. Und drahtig. Naja .. eingeltich war es nichts weiter als ein einfacher Sendemast mit Stufen. Aber hoch war er! Von oben hatten wir einen einwandfreien Blick auf das grüne Herz Mecklenburgs. Schön. Echt schön! Uuuund wieder runter. Auf dem Rückweg machten wir noch halt in einem Ort, dessen Name ich mir leider nicht gemerkt habe, in dem jedoch eine Kirche steht, die von NDR Kultur als Hörspielkirche genutzt wird. Tja, warum nicht auch mal Kultur im Urlaub. Da in wenigen Minuten ein Hörspiel begann nahmen wir Platz und lauschten kurz darauf einem von drei unvollendeten Romanen Franz Kafkas mit dem Titel “Das Schloss”. Achja .. Kultur… :)
Zum Abendbrot waren wir in einem Schnitzelhaus direkt in Waren und waren froh, als wir wieder draußen waren. An dieser Stelle mal eine kleine Restaurantkritik. -> Beginn Restaurantkritik <- Auch wenn das Schnitzelhaus von außen einen netten Eindruck vermittelt wird man drinnen mit von einer verstaubten Einrichtung und unfreundlichen Bedienung begrüßt. Die Speisekarten waren laminiert und fettig. Die Platzdeckchen waren hässlich und schmutzig und das Essen wurde auf einem Holzbrett serviert was wir nicht nur als unhygienisch empfanden sondern von dem wir auch nicht sicher waren ob es zwischen seinen Einsätzen gründlich gereinigt wird oder einfach an der Schürze der Küchenqueen abgewischt wird. Der Salat war übrigens schon halb welk und die Gurkenscheiben angetrocknet! Bäh! Pfui! Nie wieder Schnitzelhaus in Waren. -> Ende Restaurantkritik <-
In der zweiten Nacht im Zelt wurde der Regen vom Wind abgelöst, der jedoch nicht stark genug war dem Baum über uns, und damit dem Zelt und uns, Schaden zuzufügen.
Der dritte und letzte Tag unseres Warenaufenthaltes begann mit Flatratepinkeln, Flaterateduschen und dem Einpacken des Zeltes. Unser Frühstück nahmen wir wieder in Waren City ein. Dabei lernten wir auch unseren Freund Spatzi kennen, der uns beim Frühstück Gesellschaft leistete. Danach verabschiedeten wir uns mit einem Bummel über den Markt und einen Spaziergang durch die Stadt von der Stadt und machten uns allmählich auf den Weg zur nächsten Etappe.

Fazit 1: Hörbücher im Auto verkürzen die Fahrzeit um etwa 15 – 20% (probiert es aus)!
Fazit 2: Unser Zelt hält mehr Regen aus, als die Wolken in Waren hergeben können.
Fazit 3: Nicht alles was Speck heißt kann man essen.

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Etappe 1: Baumhaus und Till Eulenspiegel

Hallo Freunde,

Unsere erste Etappe begann am Montag den 11. Juli 2011 mit der Einlösung eines Weihnachtsgeschenkes: “Eine Übernachtung im Baumhaus für Zwei”. Soso. Baumhaus. Klingt ja zumindest schonmal interessant. Nachdem wir den ersten Schock verdaut hatten (den Gutschein haben wir immerhin im Winter bekommen) bemühten wir das Internet um weitere Infos zu ergattern. Auf der Website des Anbieters informierten wir uns ausgiebig und buchten daraufhin das pure Abenteuer.
Es ging also los. Sorgfältig wie wir sind wurden Montag, 20 Minuten vor der Abfahrt, die Sachen eingepackt, von denen wir glaubten, dass sie sich in einem Baumhaus als nützlich erweisen könnten. Die Fahrt zum ersten Teilziel war Dank unseres TomToms, der die besten Abkürzungen – quer durch unbefestigte Waldwege – kannte und unseres kleinen Autos innerhalb kürzester Zeit erreicht. Nach rund 37-minütiger Fahrt fanden wir uns in Schmielau wieder, von wo es mittels einer Fahrraddraisine nach Hollenbek ging. Fahrradfahren sind Jenny und ich gewohnt, doch das Fahren auf Schienen war neu für uns, brachte aber viel Spaß und Schweiß mit sich. Zusammen mit zwei anderen Pärchen machten wir und also auf den Weg zu unserem Baum quer übers Land.
In Hollenbek angekommen wurde zunächst das Gelände begutachtet. Meines Wissen dient ein ausgedienter Güterbahnhof als Hotelanlage. Geschätze 20 Eisenbahnwaggons standen dort herum und dienen Jugendgruppen oder Urlaubern als Schlafstätte. Bevor man jedoch alles erkunden konnte wurde man von der freundlichen Mitarbeiterin Maja freundlich begrüßt und freundlich darum gebeten sich eins von drei freundlich aussehenden Baumhäusern auszusuchen. Das liebevoll eingerichtete Baumhaus bot mehr Komfort, als wir vermutet haben. Es gab ein komplett verspiegeltes Bad mit Dusche, eine kleine Sitzecke (oder wahlweise einen Sitzsack) und in der zweiten Etage eine Zwei-Personen-Matratze, die uns in der kommenden Nacht als schnuckeliges Nest dienen sollte. Wir erhielten unsere Schlüssel und hatten anschließend Zeit uns ein paar Minuten zu entspannen bevor die Rückreise nach Schmielau startete, wo ja noch unser Ka mit unserem Gepäck wartete.
Am nächsten Morgen erwachten wir zerknautscht aber glücklich im Baum. Einer ausgiebigen Guten-Morgen-Dusche folgte ein ausgiebiges Frühstück auf der Baumterasse 10 Meter über der Erde (Anm. d. Red.: “WOW, voll hoch ey!”).
Da wir den Baum bis 10 Uhr wieder verlassen mussten überlegten wir, was man mit dem angebrochenen Tag noch anfangen könnte. Wir entschlossen uns einen kleinen Schlenker zu fahren und dem Städtchen Mölln einen Besuch abzustatten. Also rein ins Auto, TomTom vorfahren lassen und ab zum nächsten kostenlosen Parkplatz in Mölln City. In der kleinen Stadt wurden wir zunächst von einem kleinen idyllischem Stadtsee begrüßt. Diese nette Begrüßung wurde jedoch kurz darauf noch übertroffen: Till Eulenspiegel persönlich kam uns entgegen. Und nicht nur einmal – überall in der Stadt trafen wir ihn. Und er lächelte uns immer freundlich zu als wolle er sagen “Hey Jenny und Micha! Schön dass ihr da seit! Kauft doch bitte ein Souvenir von mir.” Nö. :P
Später stellte sich heraus, dass die ganzen Till Eulenspiegels wohl doch nicht echt waren, da das Original angeblich Dreizehnhunderfünfzig in Mölln gestorben ist. Vielleicht war es auch sein Geist, der uns verfolgt hat?

Fazit 1: Die Übernachtung in dem Baumhaus ist ein super Abenteuer. Ab einem bestimmten Alter sollte man seinen Knochen aber nicht mehr als eine Nacht darin zumuten. ;-)
Fazit 2: Fahrraddraisinenfahrten sind lustig, machen Spaß und halten fit. Ich freue mich, ein neues Freizeitvergnügen entdeckt zu haben.
Fazit 3: Mölln ist Till Eulenspiegel-Stadt…

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Vorwort zum großen Urlaubs- und Reisebericht

Guten Morgen liebe Freunde (GMV),

hattet in den letzten Tagen folgende Symptome: Händezittern, Schweißausbrüche, Herzklopfen, Augenzucken, aufgeregtes Auf- und Abgehen, permanentes Stirnrunzeln oder ausgeprägten Juckreiz am Ohrläppchen? Dann habt ihr bestimmt sehnsüchtig auf den nächsten Blogeintrag von mir gewartet! Und ich kann euch erfreulicher Weise mitteilen: eure Entzugserscheinungen sind ab sofort beendet. Ich bin wieder daahaa! ;-)
Anfangen möchte ich die neue Bloggersaison mit einem mehrteiligen Urlaubs- und Reisebericht. Darin werde ich versuchen zu beweisen, dass es nicht immer eine große Reise nach España, Italia, Ελλάδα oder Österreich sein muss um einen schönen Urlaub zu verbringen, denn alle unsere Reiseziele lagen nie weiter als 201 km von Zuhause entfernt.

Bis demnächst, muchos saludos
Micha

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Das erste Mal…

*Klingeling*

„Hallo?“

„Hey Frank hier ist Micha. Willst du auch etwas in den Blog schreiben? Dann machen wir einen ober coolen Blog der sich sehen lassen kann. Das wird klasse und oberspitzenmäßig geil! „

„Ja okay, Na gut“

 

So oder so ähnlich lief das Gespräch gestern Abend statt. Ich hatte da noch keine Ahnung was ich schreiben soll. Fast die ganze Nacht*hust* hab ich gegrübelt und mir viel immer noch nichts ein.

Ein Blog. Wofür brauchen wir einen Blog. Liest hier wirklich jemand mit? Ist das Interesse da? Oder ist das nur Zeitvertreib. Egal… ich mach mit! Aber was schreib ich nur?

Das Geld stinkt wissen wir ja jetzt schon und für Krimskrams-Läden ist Jenny die beste Ansprechpartnerin. Ich kann ja was über die bevorstehende Weihnachtsfeier vom Betrieb schreiben, aber ich glaub das ist noch ein bisschen zu früh. Es ist ja gerade mal Ende Juli!

Naja was soll’s. Ich hab jetzt das erste Mal gebloggt und es war ein Krampf! Das hält mich aber nicht davon ab neue Zeilen hier zu Twittern Bloggen. Ich hab sogar schon Ideen aber die verrate ich noch nicht :)

In diesem Sinne

ein schönen Sonntag

Frank

 

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Hallo Welt. :)

Sooo…nun bin ich auch mal dran! :) Ich, eine völlige “Blog” Anfängerin…mit keiner Ahnung was man überhaupt in so einen “Blog” schreibt wurde jetzt von meinem zukünftigen Ehemann dazu genötigt hier einen Beitrag zu leisten. Da mir heute keine weltbewegenden Worte einfallen und ich zudem unter einer seltenen Form der Ideenfindungsstörung leide, werde ich mein Vorhaben verschieben. Vielleicht werde ich demnächst alle Süßigkeiten die ich gerne esse alphabetisch auflisten oder ich lasse euch an meinen Shoppingtouren teilhaben. ;) Des weiteren verfüge ich über ein umfangreiches Wissen über alle tollen Krimskramsläden in Lübeck und Rostock. :) Das ist leider auch die einzige Referenz die ich vorweisen kann! ;)

Mit freundlichen Grüßen

Jenny :)

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Geld stinkt!

Kennt ihr das auch? Man geht einkaufen, bezahlt mit einem Schein und bekommt anschließend eine handvoll Wechselgeld zurück. Und das wieder und immer wieder. Als Resultat hat jeder auf seinem Schreibtisch 2-3 Kartons in der Größe eines Kasten Bieres stehen in dem sich die Münzen (vorzugsweise alles kleiner 50 Cent) räkeln und auf bessere Zeiten warten.

Und irgendwann überkommt es einen – und sei es 2 Tage vor der eigenen Hochzeit – und man findet diesen Karton nur noch lästig und will das ganze Geld einfach weg haben – bzw. auf dem Konto. Also: Ärmel hochkrempeln, für die Nachwelt das Geld erstmal wiegen (satte 12,8 kg Kleingeld!) und los geht es mit dem sortieren…sortieren…sortieren…sortieren.

Dabei stellt sich schon eine schon fast meditative Stimmung ein und dem Hirn entfleuchen so mancherlei Gedanken. Worüber man NICHT nachdenken sollte: Wieso ist dieses ehemals gold-strahlende 10 Cent-Stück dunkler als ein Stück Lakritz? Ähm … egal .. weiter sortieren.

Nach der mühsamen Sortiererei beginnt das Einrollen des Geldes in Münzrollen. Dies ist eine sehr fummelige Angelegenheit und jede Unachtsamkeit wird sofort dadurch bestraft, dass die kleinen Taler sich verselbstständigen…

Erkenntnis nach der Aktion:
1. Man hat immernoch 12,8 kg Kleingeld zuhause, weil keine Sparkasse am Samstag geöffnet hat.
2. Man hat nur eine Rolle für 20 Cent-Stücke obwohl man 15 bräuchte…
3. Geld stinkt und macht die Finger schmutzig.
4. Kleinvieh mach auch Mist – zum Teil sehr großen Urlaubsgeldmist. :D

Au revoir
Micha

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Lieb-Link

Kinder erklären was Liebe ist :-)

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Auf die Plätze! Fertig!

Hallo liebe Freunde!

Irgendwie habt ihr den Blog von Jenny und mir gefunden (oder ihr wurdet genötigt auf einen Link zu klicken, der euch hierher gebracht hat :D ).

Wir möchten hier in unregelmäßigen Abständen unsere Erlebnisse wiedergeben, Neuigkeiten mitteilen, Shoppingempfehlungen aussprechen, Meinungen sagen usw…

Wir sind sehr gespannt, wohin uns unser Weg als Blogger führen wird. Also viel Spaß beim Schmökern und Schmunzeln ;-)

Eure Jenny und euer Micha

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